Susi's Erfolgsgeschichte

 

 

Heute hab ich mal wieder eine Erfolgsgeschichte in Sachen "Bauch weg" für euch, die nicht nur zeigt, dass es echt lang dauert, um einen Bauch nach der Geburt "wiederherzustellen" (sogar bei einer extrem sportlichen, schlanken und durchtrainierten Frau), sondern die auch zeigt, dass es echt Einsatz, Geduld und Ausdauer braucht, um Muskeln aufzubauen.

Das soll nicht entmutigen. Im Gegenteil. Es soll zum Durchhalten anregen und zu einer realistischen Sicht auf die Rückbildung.

Es bringt nichts, sich Ziele zu setzen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind.

Aber nicht, weil das Ziel falsch ist, sondern weil der Zeitrahmen und der Aufwand völlig unterschätzt werden, und weil die Menge an Übungen, die man überhaupt leisten kann, völlig überschätzt wird.

Wenn man sich vornimmt, in 3 Monaten 3 Kleidergrößen weniger zu haben, 10 Kilo leichter zu sein, und auch noch einen straffen Bauch zu bekommen, dann klappt das meistens nicht, weil das alles viel zu viel in einer viel zu kurzen Zeit ist. Vor allem nach einer Geburt. Und ruckzuck gibt man völlig frustriert wieder auf, ob der Größe des Projekts. Man denkt, man schafft es eh nicht.

Ist ja aber auch kein Wunder.

Um ein großes Ziel zu verfolgen, muß man es in kleine, homöopathische Unterziele einteilen, die man auch realistisch erreichen kann. Sonst schaltet das Gehirn sofort ab.

 

Das Gras wächst leider nicht schneller, wenn man daran zieht und "Von nichts kommt nichts" stimmt leider aber halt auch.

Alles andere ist eine Illusion und macht unglücklich. Oder treibt einen in eine OP, wo keine sein muß.

Ein bißchen "tough love" von mir an diesen Stellen muß immer mal wieder sein. Tut mir leid.

Aber es ist besser der Realität ins Auge zu schauen (nämlich, dass von nix auch nix kommt und dass es lange dauert) als Zielen und Körpervorstellungen hinterher zu rennen, die komplett unreal sind und die einen in ein psychisches und körperliches Burnout treiben.

 

 

 

Und nun kommt Susi und ihre Geschichte.

Danke Susi, dass du mir deine vielen Fotos zur Verfügung stellst und auch deine Geschichte dazu.

 

 

März 2018, 2 Jahre nach der Geburt des 3. Kindes und vor dem fokusierten Training.

Man sieht, dass der Bauch keine wirkliche Form hat und noch sehr weich ist. Er hängt sogar ein bißchen über die Hose.

 

März 2019, 3 Jahre nach der Geburt des 3. Kindes.

Der Bauch ist nun wieder wunderbar definiert und hat eine echt tolle Form bekommen.

Das hat 1 Jahr gedauert mit täglichem Training.


 

 

Ich heiße Susi, bin Physiotherapeutin und Personal Trainerin und Mama von drei Jungs (9, 6, und 3 Jahre alt)

Im Nachhinein betrachtet, hatte ich schon nach der ersten Schwangerschaft eine Rektusdiastase. Damals hatten aber weder die Ärzte, noch die Hebammen und noch nicht mal ich selbst eine Ahnung davon. Es wurde zumindest ein Nabelbruch diagnostiziert, der auch operiert wurde.

Dementsprechend habe ich sportmäßig alles falsch gemacht, was man falsch machen kann:

Joggen, Liegestützen, Planks, Tennis......

Erst nach der dritten Schwangerschaft, und durch eine neue Klientin mit einer sehr großen Rektusdiastase, wurde ich für das Thema sensibel.

Beim Recherchieren wurde ich auf Nicole's Online Programm aufmerksam und habe es mir direkt bestellt. Mein ganzes Fachwissen von Ausbildung und Co. wurde erst einmal komplett auf den Kopf gestellt. Aber ich war super froh, soviel kompetentes Fachwissen durch sie zu bekommen.

Meine RD war nie super schlimm oder extrem ausgeprägt, ich hatte aber das typische kleine, runde Bäuchlein, bei dem man ab und zu angesprochen wird, ob man wieder schwanger sei.

Dazu kamen seit der dritten Geburt ziemlich starke Rückenschmerzen.

Für mich als sehr sportlichen und körperbetonten Menschen, war das jedoch sehr störend.

Als ich Nicole kontaktiert habe, war mein kleinster Sohn zwei Jahre alt und das Video im Vierfüßler eine Katastrophe. Völlig instabil und der Vierfüßler als Übung viel zu heftig.

 

Ich begann mit Nicole's Übungen, ließ alle kontraproduktiven Übungen, die ich bisher gemacht hatte, weg, arbeitete intensiv an meiner Transversus Spannung, brachte meinen Darm auf Vordermann, gab meinem Körper die Zeit, die er zum Regenerieren brauchte, und veränderte mein Mind Set in ein positives Gedankenmuster. Nämlich, dass sich meine Körpermitte wieder schließt und mein Rumpf stabilisiert.

Ich habe täglich trainiert, und nicht mal "Bootcamp", sondern einfach nur ausdauernd die selben Übungen, die die tiefe Muskulatur stärken und das in allen möglichen Varianten. Mal mit mehr, mal mit weniger schwitzen. Auf der Treppe, im Gehen, im Liegen, im Sitzen, im Stehen. Mal mit viel Beinarbeit, mal mit weniger. Es muß nicht immer Fitness Studio sein. Und es muß auch nicht mit Situps oder Gewichten gearbeitet werden. Wichtig ist die Regelmäßigkeit und die Konstanz über einen längeren Zeitpunkt hinweg.

 

Ich bin glücklich und zufrieden, dass meine Körpermitte endlich wieder fest und stabil ist.

Auch meiner Haltung hat sich durch das richtige Training wahnsinnig verbessert. Es war ein sehr langer Weg, gut drei Jahre nach der letzten Entbindung.

Aber es lohnt sich, nicht aufzugeben. Es muss jedem allerdings klar sein, das es nicht "nur" die Rektusdiastase ist, sondern dass es ein Komplex aus Haltung, Beckenboden, Transversus Spannung, Mind Set und Darm Gesundheit ist.

Ich bin sehr dankbar, Nicole gefunden zu haben und kann ihr Programm von Herzen weiter empfehlen.

 

 

Hier kommen die Videos im Vierfüßlerstand im Verlauf des letzten Jahres.

 

März 2018, 2 Jahre nach der Geburt des 3. Kindes 

Februar 2019

 

März 2019. 3 Jahre nach der Geburt des 3. Kindes.


 

 

Natürlich ist Susi eine schlanke Frau, und viele denken sicher "Wo ist das Problem?"

Aber gerade bei schlanken Frauen, fällt der Bauch oft noch mehr auf und aus der Reihe.

 

Vor allem geht es ja, wie immer, nicht nur um den kosmetischen Aspekt, sondern um die Stabilität bzw. Instabilität. Und die war bei Susi ja auch noch mit starken Rückenschmerzen verbunden.

Für Frauen, die nicht so schlank sind, die vielleicht noch einen sehr großen Bauch oder viele Rissen haben, mag das vielleicht fast wie ein "Luxusproblem" scheinen. Ist es aber nicht!

Es ändert nichts daran, dass auch bei Susi der Bauch für eine sehr lange Zeit instabil, weich und formlos war. Noch dazu hatte sie eben Rückenschmerzen.

Deshalb macht es nie Sinn, sich mit anderen Frauen zu vergleichen. Man weiß nie, was unter den Klamotten steckt.

 

 

Nach der 3. Geburt 2016

März 2018

März 2019


 

 

 

Man kann auf jeden Fall nach einer Geburt wieder einen super Bauch bekommen!

(Glücklich die paar Frauen, die nie Probleme haben)

 

Wichtig ist auch unbedingt sich vor Augen zu halten, dass man seinen Körper gleich nach der Geburt überhaupt nicht so sehr belasten kann, um Krafttraining oder Ausdauertraining zu machen. Das erste Jahr ist nicht die Zeit dafür. Der Körper ist erst viel später dazu bereit, Muskeln wieder aufzubauen. Vorher muß ja erst einmal alles gut heilen und sich zurückbilden. 3 Jahre, wie bei Susi, sind meistens völlig normal. Und dann braucht es eben viel Einsatz und Konsequenz.

 

Die Polster, die einen so stören, kann man leider auch erst abtrainieren, wenn es unten drunter stabil ist.

Ganz oft verfälschen genau diese Polster das Ergebnis, das sich viele so sehr wünschen.

Aber auch da muß man ab und zu mal der Realität ins Auge sehen.

Mal von der Hormonlage ganz abgesehen. Oft sind es auch noch die Pfunde, die den Bauch aussehen lassen, wie er aussieht. Nicht nur die überdehnten Muskeln.

Das macht ja auch nichts, solange man sich nicht verrückt macht. Die Rückbildung ist nicht die Zeit, um massiv abzunehmen.

Trotzdem, man kann ja etwas dafür tun, um es in die richtigen Bahnen zu leiten.

Wer viel Zucker und Süßes ißt, wird nicht abnehmen. Wer viel Limo und Cola trinkt, wird nicht abnehmen. Wer unregelmäßig ißt, wird nicht abnehmen. Wer leere Kalorien ißt, wird nicht abnehmen.

Wer sich nicht bewegt, wird keine Pfunde los. Wer Dauerstress hat, wird keine Pfunde los.

Wer sich nicht gut, ausgewogen, gesund und "genug" (im Sinne von "satt werden") ernährt, wird auch die Pfunde auf Dauer nicht los.

Ich kenne sie alle, die Mamas, die die Butterbretzel und das Snickers schnell noch kurz vor dem Rückbildungskurs runterschlingen mit dem Coffee to Go noch in der Hand, damit man wenigstens ein bißchen Energie kurzfristig bekommt.... das führt nicht wirklich zu einem Ziel ;)  vorausgesetzt natürlich, man hat dieses Ziel.

 

Die Ernährung ist super wichtig. Aber es macht keinen Sinn eine Radikaldiät während der Rückbildungszeit zu machen, weil das sehr ungesund ist und zu absolut nichts führt, außer zu Hunger, schlechter Laune, Müdigkeit und Nährstoffmangel. Am Ende vielleicht sogar noch zu Nährstoffmangel in der Muttermilch. 

Man muß dem Ganzen eben einfach auch viel Zeit geben, neben dem gesunden und ausgewogenen Lebensstil.

 

Wenn Rektusdiastasen extrem dysfunktional sind, ist der Weg natürlich manchmal etwas mühsamer und langwieriger.

Aber auch da muß man sich einfach erst mal auf den Weg machen, sich gut um seinen Körper kümmern und ihm das geben, was er gerade braucht, um zu heilen. Und dann muß man natürlich regelmäßig Übungen machen, bevor man die Flinte ins Korn wirft oder sich total verrückt macht.

 

 

Susi kam zwischendrin auch zu mir, weil sie fürchterlich Angst hatte, dass ihre Rektusdiastase zu breit ist und sie gar nicht genau wußte, ob das ok so ist, wie es ist.

Und siehe da...... super stabil. Sogar bei den bösen Planks und Situps. Komplett dicht und mit einer super Spannung zwischen den geraden Bauchmuskeln.

Klar ist da auch noch ein Abstand zu tasten. Aber auf gar keinen Fall eine dysfunktionale oder instabile Rektusdiastase.

Das hat sich so super entwickelt, ich bin auch ganz glücklich darüber.

 

 

 

Kleine Collage des Verlaufs. Unten rechts ist der Bauch noch formlos und hängt. 

 

Vielen vielen Dank liebe Susi für deine Bilder und deinen Einsatz.

 

Hut ab, kann ich nur sagen. Daran kann man erkennen, wie viel tatsächlich möglich ist, wenn man sich gut um sich selbst kümmert, und was auch mit drei Kindern und einem Geschäft, in dem man selbstständig arbeitet, machbar ist. Super toll, macht Hoffnung und gibt hoffentlich ganz viel Inspiration und Motivation.

 

Und auf die Frage: "Muß ich jetzt mein Leben lang Übungen machen?", kann ich leider nur antworten "Wenn du einen schön geformten und stabilen Körper haben willst, dann ja." 

Sobald man aufhört, geht auch die Muskelkraft wieder weg. Das ist leider immer so. So sind wir nun mal gebaut.

Wir haben ja aber Gott sei Dank alle von Natur aus eine Grundspannung, die uns aufrecht gehen läßt. Die verlieren wir natürlich nur, wenn wir sehr lange Zeit bettlägerig sind. Wir sind also nicht gleich völlig verloren, wenn wir keinen Sport machen.

Aber zum Beispiel Arm-, Bein- und auch Bauchmuskeln, in ihrer schönen Form und Kraft, verschwinden, wenn sie nicht trainiert werden. Noch so eine Realität, der wir leider ins Auge sehen müssen.

 

 

 

Susi arbeitet Als Physio und Personal Trainerin auch mit Klientinnen, die eine Rektusdiastase haben.

Aber vor ihrer Weltreise, die sie im August 2019 für ein Jahr startet, kann sie leider keine neuen Klientinnen mehr annehmen. Schaaade....... aber sie kommt ja wieder irgendwann. Hoffe ich mal.

Hier ist trotzdem der Link zu Ihrer Webseite und auch der Link zu Ihrer Weltreise Seite. So spannend.

 

https://www.personalfitness-esslingen.com

 

https://www.5aufweltreise.de

 

Auf Facebook findet ihr schon die Reisevorbereitungen, denen ihr folgen könnt. "Home Schooling" für die drei Kids ist ja auch ein sehr interessanter Aspekt der Reise, finde ich.

https://www.facebook.com/5AufWeltreise

 

Für alle, die neugierig sind, wie man mit drei kleinen Kindern eine Weltreise machen kann und wie man sich das überhaupt leisten kann........ tja, da braucht es zu allererst eine Idee, einen flexiblen Geist, der es wagt, über den Tellerrand zu schauen und der sich dann auch noch aus der Komfort Zone heraus bewegt.

Wenn die Vision da ist, folgt der Plan, und dann muß man ihn verfolgen, um ihn wahr zu machen. (Hat bei mir selber ja auch geklappt!) 

Die "Zufälle", die man erlebt, die einen einen Schritt weiter bringen, folgen meistens dann, wenn man sich auf den Weg in Richtung Ziel gemacht hat. Und irgendwann fügen sich die Mosaiksteinchen zusammen. Sei es in Form von Geschäftsideen oder manchmal auch in Form von Krankheiten oder Herausforderungen, die einem zeigen, dass es so wie bisher nicht weiter gehen kann. Kurskorrekturen vom Universum gesendet, sozusagen :)

 

Zur Frage des Einkommens auf einer Weltreise :)

Susi und ihr Mann arbeiten online auf ihrer Weltreise hier:

 

Happy Effekt (Webseite ist im Aufbau)

Fitline

 

 

 


Hi, ich bin die Nicole. Ich bin seit 25 Jahren Physiotherapeutin und hab viele Jahre auf der Wochenstation und auf der gynäkologischen Station in der Frauenklinik gearbeitet. Von mir bekommst Du Informationen zum "Thema" aus erster Hand. 

Rückbildung vom ersten Tag an, im Rückbildungskurs, in der Praxis mit Patienten und leider auch oft die Spätfolgen von Beckenbodenschwächen (und was es sonst noch alles geben kann)  in der operativen Gynäkologie, kenne ich in und auswendig. 

Bei mir bist Du richtig, wenn Du reale medizinische Informationen zum Thema Rückbildung und Frauengesundheit suchst. Mehr über mich findest Du hier.


Rückbildung mit Rektusdiastase Onlinekurs

 

Wer sich weiter und tiefer mit dem Thema auseinandersetzen möchte, wird hier fündig:

Rückbildung mit Rektusdiastase.

Auch, wenn es "nur" online ist, gibt doch sehr viele Möglichkeiten, sich schon sofort gezielt selbst zu helfen und sich gut zu informieren. 

Mit den wichtigsten Informationen und den dazu gehörigen must-do Übungsvideos, kannst Du Dich noch heute auf den Weg machen, stabiler zu werden und wieder mehr Zutrauen in Dich und Deinen Körper zu bekommen.

Wenn man weiß, mit was man es zu tun hat, ist es viel leichter. Man tappt nicht mehr im Dunkeln und fragt sich nicht ständig, was los ist. Du bekommst Antworten und die gezielten Übungen für Dein Problem.

Alle Übungen sind rektusdiastasensicher und rückbildungsgerecht. Sie sind physiotherapeutisch, funktionell und auf dem neuesten, modernen Stand. Ohne Situps, Crunches, Planks. 

Informiere dich auch hier weiter:


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