Behandlungen in der Rückbildungszeit und danach


     

  • Rückbildungsgymnastik
  • Behandlungen bei Rektusdiastase
  • Schonende, funktionelle Aktivierung der Muskultur, Beispiel hier
  • Manuelle Therapie bei Schmerzen und Blockierungen
  • Behandlung von Rektusdiastasen
  • Wochenbettmassage
  • Behandlung bei Karpaltunnel-Syndrom, geschwollenen Hände mit Missempfindungen oder Taubheitsgefühl
  • Beckenbodenaktivierung
  • Entspannungs-Massage
  • Faszienbehandlung
  • Narbenbehandlung bei Kaiserschnitt
  • Craniosacrale Osteopathie
  • Osteopathische Techniken
  • Kinesio-Tape zur Unterstützung der Muskulatur und zur Narbenbehandlung
  • Inkontinenztraining

Nach der Schwangerschaft sollte im Zuge der Rückbildungsgymnastik nicht nur die Muskulatur des Beckenbodens wieder trainiert werden, sondern der ganze Mensch. 

 

Behandlung bei Rektusdiastasen

 

Rektusdiastasen benötigen besondere Behandlung. Oft entstehen Probleme später, weil der Fokus der Rückbildung oft entweder ausschließlich auf den Beckenboden ausgerichtet wird oder mit "Bootcamp" Übungen (Situps, Liegestütze etc.) viel zu früh angefangen wird.

 

Rückbildungskurse


Ab 6-8 Wochen nach einer Geburt kann ein professionell durchgeführter Rückbildungskurs besucht werden.

Zu den Kursen geht's hier weiter: Kurse


Rückbildung bedeutet mehr als nur "Gymnastik"

Die ersten 12-16 Wochen nach einer Geburt, egal ob "normal" geboren wurde oder mit Kaiserschnitt, sollten eher als eine Zeit der Heilung und Erholung angesehen werden.

Es sind nicht nur die körperlichen Aspekte, die aus dem Lot geraten, es ist praktisch das ganze Leben wie man es vorher kannte.

Unter Rückbildungsgymnastik darf man sich kein heftiges Training vorstellen, denn der Körper muss jetzt erst einmal wieder zu sich finden. Dabei unterstützt Physiotherapie in Einzelbehandlung jede Frau ganz individuell und gezielt.

Unwahrscheinliche Umbau- und Aufbauprozesse finden statt von Anfang der Schwangerschaft an bis zum Ende der Rückbildung.

Wann diese genau abgeschlossen ist, ist individuell völlig verschieden, weil jede einzelne Frau ihren ganz eigenen Körper, ihr ganz eigenes Gewebe, ihre ganz eigenen Muskeln, ihre ganz eigene Ernährung, ihre ganz eigene Konstitution vor der Schwangerschaft, ihre ganz eigene Kraft und ihr ganz eigenes persönliches Leben und Umfeld hat.

Dies alles sind Faktoren, die eine wichtige Rolle in jedem Heilungsprozess spielen. Es gibt keine goldenen Regel, wann das genau ist. Man könnte vielleicht grob sagen, was neun Monate kommt, geht auch neun Monate. Aber oft sind auch diese neun Monate für den Körper noch nicht genug.

Osteopathisch gesehen dauert es sogar 2-3 Jahre.

 Rückbildung bedeutet

  • in erster Linie dem Körper die Chance geben, sich besser mit der neuen Situation zurecht zu finden
  • die Beckenboden-Muskulatur und Bauchmuskulatur "wiederfinden". Bevor wir trainieren können, müssen wir erst einmal wieder eine Verbindung zu diesen Körperpartien herstellen können
  • Gewebestrukturen und Muskeln lösen, die in der Schwangerschaft eine immense Haltearbeit leisten mussten
  • die Atmung harmonisieren und normalisieren
  • den überdehnten und geschundenen Strukturen eine gesunde Heilungsrichtung geben,
  • Narben pflegen
  • physiologische Muster für den späteren Kraftaufbau anbahnen und vorbereiten
  • Ent-Stressung des Körpers und der Frauen (eine Schwangerschaft, eine Geburt und die Zeit danach bedeuten erst einmal Dauer-Stress für jeden Körper, wenn man es auf Hormonlevel betrachtet)                                                                                        

                                                                                            

Es bringt nichts, wenn man auf Strukturen, die heilen und heilen müssen, ein Krafttraining mit rigorosem Bauchmuskeltraining setzt. Das funktioniert schon rein physiologisch nicht, denn ein verletzter und überdehnter Muskel kann keine Kraft aufbauen. Man nennt das reflektorische Hemmung.

Aber das muss man ja auch nicht. Es sei denn man glaubt, was einem von den Medien vorgegaukelt wird, nämlich, dass es durchaus ein tolles Ziel ist 4 Wochen nach der Geburt wieder in die engen Jeans zu passen und einen Körper wie ein Teeny zu haben oder über den Laufsteg zu laufen (mit zwinkerndem Auge gesagt). Das ist völlig unrealistisch und extrem ungesund.

 

Die ersten 12-16 Wochen nach der Geburt dienen allein der Heilung, der Umstellung und der Anbahnung von neuen physiologischen Mustern.

Das ist ganz wichtig.

Das heißt nicht, dass man gar nichts machen darf.

Es gibt immer noch genug "Übungen", die die Muskulatur aktivieren und die man gefahrlos machen kann, die mit Krafttraining allerdings nichts zu tun haben. 

Und es gibt viele sinnvolle, gute, schöne und entspannende Behandlungen, die sich jede Frau gönnen sollte auf ihrem Weg.

 

Ab wann kann ich wieder richtig trainieren?

 

Klare und eindeutige Zeichen deines Körpers, dass er noch NICHT bereit oder stark genug ist Krafttraining oder so heftige Übungen zu machen wie z.B. Sit-Ups, Crunches, Planks, Liegestütze, Trainieren mit Gewichten, Joggen, Seilspringen, Trampolin, sämtliche Sportarten, die Rennen oder Hüpfen beinhalten, schweres Tragen oder Heben etc.:

  • wenn Du Urin verlierst beim Work- Out.                                                                                                         Und nein, es ist nicht "normal", dass man beim Trainieren manchmal Urin verliert auch, wenn das bei anderen Frauen vielleicht so sein mag. Das ist ein Zeichen dafür, dass mit der Grundkraft Ihres Körpers, Ihres Beckenbodens und der Gesamtspannung irgend etwas noch nicht ganz stimmt.
  • Wenn Du Urin verlierst OHNE Work-Out
  • Wenn Du Schmerzen im Beckenbereich oder unteren Rücken, während oder nach dem Trainieren oder Üben verspürst
  • wenn du dich in deiner Körpermitte instabil fühlst oder sogar als ob die Vorderseite raus oder runter fällt, während du trainierst oder auch sonst
  • wenn dein Körper bei Bewegungen wackelt oder zittert
  • wenn sich bei Kraftanstrengungen irgendwo eine Ausstülpung oder Vorwölbung auf dem Bauch oder im Beckenbereich zeigt. Eine Hernie, ein Bauchnabel- oder Leistenbruch

Die Antwort auf die Frage ist also folgende:

Wenn du keines dieser Zeichen bei dir vorfindest, dann darfst du wieder trainieren.

  • Jedes Work-Out braucht eine Körpermitte, die stabil ist.
  • Muskeln, die nicht richtig funktionieren und harmonisch arbeiten, können keine Kraft aufbauen.
  • Jedes Krafttraining schadet, wenn die Bauchwand oder der Beckenboden nicht funktionell arbeiten und die "Ladung" nicht halten können.

Das Motto lautet: Achtsames Bewegen, langsam und schonend Stabilität aufbauen von der Mitte heraus, um dann zunehmend wieder ein ganz normales Trainingsprogramm absolvieren zu können.

 

Hier noch ein paar Freebies für zuhause

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Ab 01.02.2017 kann ich aus organisatorischen Gründen vorerst nur noch Privatrezepte und Selbstzahler abrechnen

 

 

Terminabsprachen gern und am besten per Email. Telefonisch bin ich meistens schlecht zu erreichen. Aber ich habe natürlich auch eine Mailbox: 0621-86 36 4118.

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